Auf dem Wildnispfad bei Baden-Baden

Am 22. April 2018 nahmen unsere Wanderfreunde „GV Pforzheim & GV Rastatt“ an dieser wunderschönen und unberührten Natur des Wildnispfads im Naturpark Schwarzwald teil.

Die Wanderführerin Angelika Rothenberger und ihr Mann Georg zeigten und erklärten uns, wie dieser Wildnispfad entstanden ist.

Vor dem großen Sturm stand hier noch ein etwa 150 Jahre alter naturnaher Bergmischwald aus Tannen, Buchen und Fichten, unter dem schon die nächste Waldgeneration mit jungen Bäumchen vertreten war.

 

Wenige Minuten des Orkan Lothar am 26.12.1999 reichten aus, um diesen Wald in ein Chaos aus umgestürzten Bäumen, aufgerichteten Wurzeln und geborstenen und zersplitterten Stämmen zu verwandeln.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Sturmflächen wurde hier das Sturmholz nicht aufgearbeitet. Der Wald blieb auf einer Fläche von 70 Hektar weitgehend so erhalten wie er vom Orkan hinterlassen wurde.

 

Der Wildnispfad ist eine spannende Entdeckungsreise in die Vielfalt der Natur.

 

Er ist kein traditioneller Walderlebnispfads, sondern ein weitgehend naturbelassener schmaler Pfad mit einer Länge von 4,5 Kilometern

 

 Jeder Besucher muß dafür Baumstämme übersteigen oder unter ihnen hindurch kriechen, er muß über Trittsteine durch Pfützen warten und auf einen Felsen steigen.

 

Wir kamen wie an einer „Picknickplatz“ und machten dort eine Rast, dann gingen wir weiter.

 

Wenn wir diese Natur näher kennenlernen, betrachten und auch spüren, ist es im wahrsten Sinne des Wortes „das Wunder“ !!!

Nach ca. 3 Stunden kammen wir wieder an die Stelle "Plättig/Bühlershöhe" und fuhren mit dem Bus hinunter bis "Geroldsauer Wassetfall", wir liefen hinauf und durch den Wald, weil es zu heiß war.

 

 

Die Wanderführer lobten uns, dass wir es gemeistert haben.

Für diesen Mut und Kraft entspannten wir uns nun im Wirtshaus Geroldsauer Mühle. Wir haben Freunde kennengelernt und schön gemütlich unterhalten.

 

Wir, Wanderfreunde bedankten uns ganz herzlich für die gute Führung vom Wanderehepaar Rothenberger und sowie René Hölle.

 

 

Siehe Fotogalerie "Wandern"

 

         René Hölle